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Steigende Rohölnachfrage in Asien

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Heizölpreise im Vortagesvergleich gestiegen. Die USA liften einige Sanktionen gegen den Iran, um die Atomabkommensverhandlungen voranzutreiben. Ölproduzenten rechten kurz- bis mittelfristig mit einer höheren Nachfrage aus China und ziehen die Preise an.

Wieder einmal zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer für den Ölpreis bei den Verhandlungen zum Atomabkommen zwischen den USA und dem Iran ab. Die USA haben, um die Verhandlungen voranzutreiben, einige Sanktionen gegen das zivile Atomprogramm des Iran aufgebhoben. Sanktionen gegen die Ölindustrie des Landes bestehen vorerst fort. Der Iran zeigt sich vorsichtig optimistisch, besteht allerdings zum einen darauf, dass diese Zugeständnisse nicht nur auf dem Papier existieren und dass zukünftige US-amerikanische Regierungen ein mögliches Abkommen nicht wieder einseitig aufkündigen. Auch wenn der Markt wieder aufhorcht aufgrund dieser Neuigkeiten, sind diese mit Vorsicht zu genießen. In den letzten Monaten gab es regelmäßig den Trend, dass der Ölmarkt eine schnelle Einigung vermutete, dann zurückruderte auf eine langfristige Prognose und dann sind die Verhandlungen gestoppt worden.

Potentielle preissteigernde Neuigkeiten gibt es wiederum aus China. Der größte Rohstoffhändler der Welt Vitol vermutet, dass auch in China die Rohölbestände wie auch im Rest der Welt sich auf einem Rekordtiefstand befinden. Der Konzern geht davon aus, dass nach dem Ende der chinesischen Neujahrssaison das Land massiv Rohöl aufstocken wird. Außer Vitol geht auch der saudi-arabische Staatskonzern Aramco davon aus, dass der Bedarf im asiatischen Raum kurz- bis mittelfristig massiv steigen wird und hat bereits für März die Verkaufspreise im asiatischen Raum angehoben. Eine höhere Nachfrage in Asien wird wiederum für höhere Preise in Europa sorgen.

In der D-A-CH-Region sind die Preise im Vortagesvergleich größtenteils gestiegen. Nachfrageseitig lag das aktuelle Wochenende ungefähr auf dem Niveau des vorhergehenden Wochenendes. Der Samstag sah eine schwächere und der Sonntag eine stärkere Nachfrage im Vergleich. Die Nachfrage wird diese Woche insgesamt vermutlich steigen. Trotz der aktuellen Dreijahreshöchstpreise in allen drei Ländern, sieht es aktuell nach weiterhin steigenden Heizölpreisen aus. Wer es sich leisten kann, sollte auf das Ende der Heizsaison warten und dann seinen Tank komplett befüllen. Für alle bei denen es knapp wird, lohnt sich wiederum der Kauf einer kleineren Menge, um über die kalte Jahreszeit zu kommen und dann ebenfalls außerhalb der Heizsaison aufzutanken. -fr-

Börsendaten:

Montag 07.02.2022 - 09:15 UhrSchluss Vortag 06.02.2022Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 92,76 $ pro Barrel 92,52 $ pro Barrel +0,26%
Gasöl 855,25 $ pro Tonne 847,50 $ pro Tonne +0,91%
Euro/Dollar 1,1435 $ 1,1457 $ -0,19% (konstant)
USD/CHF 0,9246 CHF 0,9248 CHF -0,02% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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