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Sinkende Nachfrage in Asien bremst den Heizölpreis vorläufig aus

In der D-A-CH-Region sinken die Preise im Vortagesvergleich. Der Ölmarkt bewertet den DOE Bericht preissteigernd. In Asien ist das Verkehrsaufkommen Corona bedingt teilweise um bis zu 60 Prozent eingebrochen.

Nach den gestrigen Preisanstiegen starten wir mit leicht gesunkenen Ölpreisen in den Tag. Hintergrund ist zum Beispiel, dass Omikron die Nachfrage nach Benzin und Diesel stark reduziert hat. Die Fahraktivitäten sind in einigen Gebieten teils um bis zu 60 Prozent eingebrochen, was zu einer sinkenden Nachfrage führt.

Die Daten des gestrigen Berichts des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) wurden dagegen preissteigernd vom Markt bewertet. Hintergrund ist, dass trotz der starken Aufbauten bei den Destillaten, zu denen auch Heizöl gehört und Benzin die Rohölbestände des Landes auf den tiefsten Stand seit 2018 gesunken sind. Auf der anderen Seite zeigt der Bericht mit seinen deutlichen Aufbauten bei Benzin und sinkenden Nachfragezahlen Potential für kurzfristige Preissenkungen. Allerdings wird der Nachfrageeinbruch auf Corona zurückgeführt und könnte sich z. B. bei einer höheren Impfquote schnell umkehren.

Im Vergleich war die Nachfrage nach Heizöl am vergangenen Mittwoch im Vergleich zum Mittwoch der Vorwoche ungefähr 15 Prozent niedriger. Zurückzuführen ist dies auf die starken Preisanstiege aufgrund der eingeschränkten Produktion in Libyen und Kasachstan. Heute wird die Nachfrage wahrscheinlich ebenfalls relativ gering bleiben, da der Preis weiterhin leicht erhöht ist. -fr-

Börsendaten:

Donnerstag 13.01.2022 - 09:59 UhrSchluss Vortag 12.01.2022Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 84,79 $ pro Barrel 84,85 $ pro Barrel -0,07%
Gasöl 739,75 $ pro Tonne 726,00 $ pro Tonne +1,89%
Euro/Dollar 1,1468 $ 1,1440 $ +0,24% (etwas fester)
USD/CHF 0,9137 CHF 0,9132 CHF +0,05% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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