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Heute deutet sich ein kleiner Preisrückgang beim Heizöl an

Die Preise fallen in der D-A-CH-Region um durchschnittlich 0,05 Cent pro Liter Heizöl. Die OPEC+ haben Ihre für November selbstgesetzte Fördermengenerhöhung nicht umgesetzt. Die Schieferölproduktion in den USA soll Anfang 2022 erstmals auf 5 Mio. B/T steigen.

Auch heute gibt es noch keinen klaren Richtungsimpuls für die Rohöl- und damit Heizölpreise. Zwar rechnet die OPEC+ mit einem vernachlässigbaren Einfluss der Omikron-Variante auf die weltweite Nachfrageentwicklung, auf der anderen Seite schätzt die WHO das Risiko weiterhin als sehr hoch ein. Lockdowns, Todesfälle und neuentstehende Ausbruchszonen z. B. in Europa und China, könnten die Ölnachfrage innerhalb kürzester Zeit wieder in einen Rücklauf versetzen und damit den Preis drücken. Auf der anderen Seite sind die Impfmittelhersteller überzeugt, dass eine Booster-Impfung in der Regel einen zuverlässigen Schutz gegen die neue Corona-Variante bietet und dass März 2022 bereits ein Impfstoff gegen die neue Variante vorhanden sein könnte, was die Preise steigen lassen würde. Noch ist die Informationslage zu Omikron nicht ausreichend, um einen klaren Richtungsimpuls zu geben.

Aus dem Monatsbericht der OPEC+ und dazugehörigen sekundären Quellen können wir allerdings mehr entnehmen als die Einschätzung des Förderbündnisses zur Omikron-Corona-Variante. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass im November erneut mehrere Länder im Bündnis die monatlichen Förderquotenerhöhungen nicht umsetzen konnten. So wurden statt den geplanten 400.000 B/T mehr pro Tag nur ca. 285.000 B/T pro Tag gefördert. Dies würde sich preissteigernd auswirken, wenn nicht gleichzeitig in dem Bericht weiterhin von dem Anfang 2022 startendem Angebotsüberschuss ausgegangen werden würde, was sich preissenkend auswirkt.

Der Monatsbericht der US-amerikanischen Energy Information Administration (EIA) stellt wiederum positives für den Rohölpreis in Aussicht. Laut dem Bericht zur Schieferölproduktion in den Vereinigten Staaten von Amerika, soll die geförderte Menge Anfang des Jahres 2022 signifikant steigen. Bereits im Januar des kommenden Jahres könnte die Rekordmenge von 5 Mio. B/T gefördert werden. Allerdings gibt es auch hier wieder einen dämpfenden Wehmutstropfen der eventuelle Preissenkungen einschränkt. Laut dem Bericht liegen die Investitionen in der Branche auf dem höchsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie, auf der anderen Seite liegt dieser Wert ca. ein Drittel unter den Erwartungen von 2019 für den aktuellen Zeitraum.

In der D-A-CH-Region bleibt der Heizölpreis auch weiterhin auf Seitwärtskurs. Aufgrund der gestrigen internationalen Bewegungen könnte es heute im Tagesverlauf zu einer leichten Preissenkung kommen. Dies deutet sich in Deutschland bereits an. Hier zahlen Heizölinteressenten im Vortagesvergleich im Durchschnitt 0,15 Cent weniger pro Liter Heizöl. In der Schweiz und in Österreich sind die Heizölpreise im Vortagesvergleich dagegen noch stabil.

Ausgenommen der letzten zwei Wochen war der gestrige Montag Nachfrageseitig relativ hoch und auch heute verspricht potentiellen Heizölkäufern ein gutes Angebot. Bereits jetzt am frühen Morgen ist das Kaufverhalten leicht überdurchschnittlich, da die Interessenten im Angesicht der kleckerweise steigenden Preise der letzten Tage das aktuelle kleine Minus mitnehmen wollen. 

Börsendaten:

Dienstag 14.12.2021 - 09:34 Uhr Schluss Vortag 13.12.2021 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 74,77 $ pro Barrel 74,32 $ pro Barrel +0,61%
Gasöl 650,50 $ pro Tonne 645,50 $ pro Tonne +0,77%
Euro/Dollar 1,1277 $ 1,1283 $ -0,05% (konstant)
USD/CHF 0,9228 CHF 0,9217 CHF +0,12% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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