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Das Weihnachtswetter ist so ungewiss wie der Heizölpreis

Die Preise in der D-A-CH-Region steigen im Vortagesvergleich . Die Spannungen zwischen der EU und Russland wegen der Ukraine spitzen sich zu und könnten massive Auswirkungen auf den Heizölpreis haben. China hat in einer weiteren Provinz strikte Anti-Corona-Maßnahmen verhängt.

Kurzfristig interessant für den Ölpreis könnte der sich anbahnende Konflikt um die Ukraine zwischen Russland und dem Westen werden. Die EU hat Russland zur Deeskalation aufgefordert und im Falle der Missachtung mit „massiven Konsequenzen“ gedroht. Sicherlich wäre es ein wirtschaftlicher Schaden, wenn z. B. die Nordstream 2 Pipeline nicht oder nur verzögert in Betrieb genommen wird. Auf der anderen Seite hat auch Russland Druckmittel, da es zum Beispiel einen großen Teil des deutschen Gasverbrauches deckt. Je nach Ausgang des Konfliktes könnte es zu massiven preislichen Anpassungen bei Rohöl- und damit Heizöl kommen.

Ölpreissenkend könnte sich im Laufe des Tages auswirken, dass weltweit die Maßnahmen gegen die neue Omikron-Variante des Corona-Virus verschärft werden. China, der größte Ölimporteur der Welt, hat in mehreren Provinzen seine Eindämmungsmaßnahmen verschärft, was den Ölverbrauch senkt. Damit sinkt die Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot, was die Ölpreise tendenziell sinken lässt.

Die Ankündigungen zur Verschärfung der Geldpolitik der amerikanischen Notenbank (FED) hat in den letzten Tagen zu leicht steigenden Ölpreisen geführt. Hintergrund dürfte hier sein, dass diese Ankündigungen die Markteilnehmer bezogen auf ihre Inflationssorgen beruhigen. Mittelfristig sollen diese Maßnahmen allerdings eher preissenkend wirken.

In der D-A-CH-Region sorgte die gestrige Nachrichtenlage heute für einen leichten Anstieg der Heizölpreise im Vortagesvergleich. In Deutschland und Österreich müssen Heizölinteressenten aktuell im Schnitt 0,1 Cent mehr pro Liter Heizöl zahlen. In der Schweiz starten wir neutral in den Tag, dass heißt, dass sich der Preis im Vortagesvergleich im Schnitt nicht geändert hat.

Aus Nachfragesicht verlief der gestrige Donnerstag dadurch auch vollkommen durchschnittlich bezogen auf die letzten Wochen. Der Heizölpreis verläuft weiterhin auf seinem Seitwärtskurs, seit dem 07.12.2021. Einzige kleine Ausreißer waren am 13.12.2021 bzw. 15.12.2021 zu verzeichnen. In der aktuellen Marktlage können wir davon ausgehen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt. Kurzfristig interessant wird hier noch das Wetter. Verschiedene Experten gehen dabei entweder davon aus, dass wir ein sehr warmes oder ein sehr kaltes Weihnachtsfest erleben werden. Je nachdem wer mit seiner Glaskugel recht hat, könnte dies den Heizölpreis kurzfristig sehr stark beeinflussen.

Börsendaten:

Freitag 17.12.2021 - 09:26 UhrSchluss Vortag 16.12.2021Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 74,41 $ pro Barrel 74,60 $ pro Barrel -0,25%
Gasöl 646,00 $ pro Tonne 649,75 $ pro Tonne -0,58%
Euro/Dollar 1,1325 $ 1,1331 $ -0,05% (konstant)
USD/CHF 0,9192 CHF 0,9185 CHF +0,08% (konstant)

alle Angaben ohne Gewähr

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