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Produktionsunzulänglichkeiten halten die Heizölpreise hoch

Im Vortagesvergleich sind die Preise in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Schnitt um 0,05 Cent pro Liter Heizöl gesunken. Viele Länder melden Rekordtiefs bei ihren Ölbeständen. Im Bundesstaat Texas in den USA wird mit einer Kältewelle gerechnet die z. B. die Erdgas- und Rohölproduktion in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Abgesehen von den sich zuspitzenden globalen Konflikten wird der Ölpreis auch von den sehr niedrigen weltweiten Öllagerbeständen gestützt. Durch das seit Monaten andauernde Angebotsdefizit sind vor allem in Europa und asiatische Nationen am Pazifik sind betroffen, allerdings sind auch anderweitig die Bestände äußerst niedrig. Zusammen mit neuen Schätzungen, dass die OPEC+ auch im Januar ihre Förderquoten erneut nicht voll ausschöpfen konnten, sorgen für Aufwinde bei den Ölpreisen. Der Bericht der OPEC+ selbst, der die Vermutungen dementieren oder bestätigen wird, wird am 10.02.2022 veröffentlicht.

Aus den USA gibt es ebenfalls Neuigkeiten, die den Ölpreis nach obenhin beeinflussen. In Texas wird eine Kältewelle erwartet, die für den Bundesstaat sehr unüblich ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Produktion von Öl und Erdgas beeinträchtigen wird. Im Vergleich zu den massiven Ausfällen vom letzten Jahr, sollte dieses Jahr, aufgrund der Vorbereitungen auf einen erneuten Fall dieser Art, der Schaden an Mensch und Material dennoch verhältnismäßig gering bleiben. Aufgrund der ohnehin bereits stark angespannten Angebotsdefizite auf dem Weltmarkt, können allerdings schon kleine Störungen zu massiven Wechselwirkungen führen.

Die Nachfrage war im Vergleich zum Montag der Vorwoche gestern ca. 15% höher. Die aktuellen Rekordpreise schrecken auch weiterhin die Kundschaft nicht ab und im Verlaufe des gestrigen Tages gab es zeitweise Entspannung beim Heizölpreis. Kurzfristig interessant könnten die potentiellen Auswirkungen des morgigen OPEC+ Meetings für den Heizölpreis werden. Zwar geht der globale Markt davon aus, dass der Preis im Zuge dieses Meetings steigen wird, allerdings könnte es mehrere Szenarien geben in denen die OPEC+ Informationen preisgeben, die den Heizölpreis senken könnten. 

Börsendaten:

Dienstag 01.02.2022 - 10:12 Uhr Schluss Vortag 31.01.2022 Veränderung zum Vortag
Rohöl Brent Crude 89,17 $ pro Barrel 91,21 $ pro Barrel -2,24%
Gasöl 795,00 $ pro Tonne 798,50 $ pro Tonne -0,44%
Euro/Dollar 1,1257 $ 1,1231 $ +0,23% (etwas fester)
USD/CHF 0,9239 CHF 0,9265 CHF -0,28% (etwas schwächer)

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