Ihre regionale Marke direkt vor Ort: Logo von MHGHeger Logo von MHGHoeller Logo von Heizölexpress Logo von Wildauer
Börse korrigiert nach oben: Heizöl wieder etwas teurer

Im gestrigen Tagesverlauf konnten sich die Ölpreisnotierungen kräftig erholen. Besonders am späten Abend im amerikanischen Handel ging es aufwärts. Die charttechnische getrieben Aufwärtskorrektur der Ölpreise fand Unterstützung in neuen Börsenmeldungen: Ein Ölarbeiter-Streik in Norwegen, das nahende Iran-Embargo und die Spannungen zwischen der Türkei und Syrien zogen besonders den Preis für europäisches Brent Öl (Nordseeöl) nach oben. US-Öl (WTI) wurde dagegen durch die Wiederaufnahme der sturmbedingt gedrosselten Produktion am Golf von Mexiko relativ entlastet. Der Euro zeigt sich weiterhin eher schwach konnte aber letztendlich das Niveau 1,25 Euro je Dollar knapp verteidigen.

Ob die Stabilisierung der Ölpreise nachhaltig war muss sich zeigen. Bereits heute Morgen zeigen sich leichte Auflösungserscheinungen und die Kurse an der Londoner Rohstoffbörse ICE geben wieder nach. Abgesehen vom morgen beginnenden EU-Gipfel der besonders währungsseitig für Kursschwankungen sorgen kann, wird es für den Heizölpreis heute Nachmittag um 16:30 Uhr spannen, wenn das Department of Energy (DOE) in den USA zur wöchentlichen Verkündung der Lagerbestandsveränderungen schreitet. Analysten erwarten im Vorfeld wenig veränderte Bestände. Diese Haltung haben auch die API-Daten vom gestrigen Abend bestätigt. Ein überraschender Bestandsaufbau wie in der Vorwoche könnte die Notierungen zusätzlich unter Druck setzen.

Der Blick auf den Heizölhandel im Inland offenbart eine leicht sinkende Zahl an Neubestellungen. Die Kunden reagieren sehr sensibel auf den leichten Preisanstieg in dieser Woche und geben dem Heizölhandel eine Verschnaufpause. Letzte Lieferungen können terminiert und zusätzliche Ware beschafft werden. Der Juni 2012 wird als umsatzstärkster Sommermonat der letzten Jahre in die Statistiken des Heizölhandels eingehen. Spielen die Weltmarktpreise weiter mit, ist die Fortsetzung für den Juli schon geplant. Mit Beginn des neuen Monats könnten sich auch die Inlandspreise leicht entspannen. Die Juni-Kontingente auf vielen Großtanklagern waren nicht auf die plötzliche Bevorratungswelle ausgelegt.

Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 92,50 $, Gasöl ca. 825 $ / t
Euro/US Dollar: ca. 1,250 (nahezu unveränd.)
Franken/US Dollar: ca. 1,043 (nahezu unveränd.)
alle Angaben ohne Gewähr

© interaid GmbH 27.06.2012
 

Eintrag vom: 27.6.2012

zurück Archiv
Energie Direct News
Modernisieren lohnt sich!
29.3.2013
weiter
Heizöl für kluge Rechner
28.1.2013
weiter
Heizen mit Öl: Förderung ab 1. Jänner 2013
1.10.2013
weiter
Ein ganz besonderes Geschenk...
27.11.2012
weiter
Winterfest durch die kalte Jahreszeit!
31.10.2012
weiter
Mit Heizöl in die Zukunft!
17.10.2012
weiter
Marktinfos
Gute Stimmung an den Aktienmärkten stärkt den Ölpreis
17.5.2013
weiter
Schwache Konjunktur macht Euro zu schaffen
16.5.2013
weiter
Heizölpreise konstant - Sammelbestellungen starten
15.5.2013
weiter
Heizöl: Marktsituation
14.5.2013
weiter
Euro und Franken schwach
13.5.2013
weiter
Heizölpreis
5.10.2013
weiter

Copyright © 2011 by EnergieDirect. All rights reserved.