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Shell Hauswärme-Studie

Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude

 

Fakten, Trends und Perspektiven

 

Leitthema der ersten Shell Hauswärme-Studie ist die nachhaltige Wärmeversorgung bzw. -nutzung privater Haushalte für Wohnzwecke. Ihr Untertitel lautet: Fakten, Trends und Perspektiven für eine nachhaltige Wärmeversorgung bis 2030. Ebenso wie bereits die Shell Pkw-Szenarien und die Shell Lkw-Studie soll sie über wichtige Fakten, Trends und Perspektiven informieren.

 

Dabei galt es, Aussagen über künftige Entwicklungen auf eine fundierte Abschätzung technologischer Potenziale abzustützen. Daher werden im ersten Teil der Shell Hauswärme-Studie zunächst die technischen Entwicklungspotenziale bei der Bereitstellung von Hauswärme ausführlich analysiert und dargestellt.


Dazu gehört eine Untersuchung der Komponenten der Wärmetechnik; das sind die Erzeugung von Wärme, ihre Verteilung im Gebäude und ihre Abgabe an den Wohnraum. Weiterhin werden die technischen Potenziale unterschiedlicher bzw. alternativer Brennstoffe und Wärmeenergieträger sowie die Gebäudetechnik, insbesondere der bauliche Wärmeschutz betrachtet.


Im zweiten Teil der Studie wird die Nachhaltigkeit der künftigen Hauswärmeversorgung mit Hilfe von Szenarien erforscht. Dazu wird die aktuelle Ausgangslage des Wohn- und Hauswärmemarktes aufbereitet und die wichtigsten Determinanten künftiger Entwicklungen skizziert. Anschließend werden im Rahmen eines stilisierten Modells Entwicklungspfade für Hauswärme bis in das Jahr 2030 prognostiziert. Dabei werden mehrere Szenarien der energetischen Gebäudemodernisierung berechnet und miteinander verglichen.


Bei der Betrachtung künftiger Wärmeversorgung haben Wohnungsbau-, Energie- und Klimapolitik unterschiedliche Ziele und Beurteilungskriterien vorgegeben. Sie reichen vom spezifischen Energiebedarf, über spezielle Sanierungsraten bis hin zu (fast) klimaneutralen Gebäudeeffizienzstandards. Die eigentlich relevanten ökologischen Maßstäbe für die Nachhaltigkeit der häuslichen Wärmeversorgung sind jedoch der tatsächliche Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen des Hauswärmesektors.


Häuser sind ferner die wohl bedeutendste und teuerste Investitionsentscheidung privater Haushalte. Immobilien haben Lebenszyklen, die in der Regel über eine menschliche Generation hinausgehen. Und selbst teilweise baulich-technische Veränderungen von Wohngebäuden sind meist aufwendig. Da eine energetische Modernisierung des gesamten Wohnungsbestandes viel Geld kostet, müssen auch die Modernisierungskosten als zentrales ökonomisches Beurteilungs- und Vergleichskriterium unterschiedlicher Szenarien und Handlungsoptionen eingeführt werden.



Shell Hauswärme-Studie (PDF, 6914 KB)

Zusammenfassung der Studie (PDF, 1976 KB)

 

Eintrag vom: 16.5.2012

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