Nach der eher geringfügigen Verbilligung von gestern kann der Heizölpreis heute kräftig zulegen. Der größere Teuerungsfaktor ist heute der schwache Euro, der rund ein Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar eingebüßt hat. Ölimporte in die Eurozone verteuern sich entsprechend.
Verbesserte Konjunkturaussichten für die USA haben die europäische Gemeinschaftswährung gestern verstärkt unter Druck gesetzt. Der Ölpreis profitierte gleichzeitig von der allgemein guten Börsenstimmung. U.a. konnten am Aktienmarkt die psychologischen Widerstände von 7.000 Punkten im Dax und 13.000 Punkten im Dow Jones geknackt werden, die eine Fortsetzung der Jahresauftaktrallye am Aktienmarkt bisher wirksam begrenzten. Weitere News stehen nicht hinter dem Ölpreisanstieg von gestern.
Das Problem der hohen Heizöl-, Benzin- und Dieselpreise beruht nicht zuletzt auf der Euroschwäche, die durch die europäische Staatsschuldenkrise in den Markt getragen wurde.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 125,75 $, Gasöl ca. 1.033 $ / t
Euro/US Dollar: ca. 1,303 (deutlich leichter)
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© interaid GmbH 14.03.2012
Eintrag vom: 14.3.2012